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OSTERN
von Dietrich von Oppeln
geschr. am 20. 4. 2003
 
Ostern feiert eine Revolution. Die Revolution, dass das Physische nicht alles ist, dass der Körper geht, aber das Wesen besteht.
 
Dies ist so brandaktuell in einer Welt, in der das Körperliche, das Materielle so wichtig genommen wird ... dass man so unendlich leidvoll darum kämpfen muss.
 
Ich möchte hier ein paar Dinge aufzeigen, die Jesus gebracht hat - und die immer noch nicht verstanden, geschweige denn gelebt werden:
 
Das Wichtigste war: die direkte Beziehung zu Gott - ohne Vermittler. Da Jesus wusste, dass Menschen aber sich selten direkt an Gott trauen, sondern immer dazu Vermittler (Priester) aussuchten, sagte er: Ich bin die Tür, nehmt mich. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben ... und ich bin der Geringste unter Euch, ich bin Euer Bruder. Die anderen lassen Euch dafür bezahlen, dass sie Euch "zu Gott bringen". Ich aber gebe es Euch umsonst, das Wasser des Lebens ... denn es ist Euer rechtmässiges Erbe.
 
Das Zweite war: Gott zu dienen, Gott zu lieben braucht keine Form. Gott zu dienen heisst nicht, Opfer zu bringen, sich zu kasteien, sich schuldig und sündig zu fühlen, sondern Gott zu dienen, heisst, seine Liebe anzunehmen. Ohne Form, ohne Religion, ohne Verdienst und besondere Leistung, einfach so ... weil ich bin.
 
Und das Dritte: Nicht, was Du tust ist wichtig, sondern aus welchen Motiven Du es tust und wie Du es tust. In der Bibel gibt es viele Beispiele dafür, wie Jesus dieses sah und immer wieder darauf hinwies. Ob es die Geschichte der Ehebrecherin war, oder der armen Witwe --- immer wieder ging es darum, dass die FORM nichts bedeutet, sondern das HERZ dahinter.
 
Er starb als der Geringste, als ein von allen Verachteter. Weil sie plötzlich alle, Juden, wie Römer, verstanden, dass er wirklich MEINTE und LEBTE, was er sagte. So wurde er zur Provokation des Negativen Egos, das mit Lüge, Verachtung und Gewalt antwortete.
Und mit der alten Botschaft, dass wenn es das Heilige und Unschuldige tötet, dieses nicht mehr da sei ... ein uralter, sehr dummer, aber auch sehr leidbringender Irrtum. Aber auch ein sehr tröstlicher ...
 
Jesus, Joshuah Ha Mashiach, der Gesalbte, starb. Verachtet.
 
Und er stand auf als ein König.
 
 
Ostern 2003
 

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