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- Über: "Gespräche
mit Gott ..."
- von Dietrich von Oppeln
- geschr. am 16.2.2003
- Diese Bücher spielen mit dem Tiefsten und Schönsten,
was im Menschen ist: Ihre Sehnsucht nach direkter Kommunikation
mit Gott.
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- Jetzt haben sie die Kommunikation, in Form von diesen
Büchern. Alle Antworten sind gegeben.
- Aha, so denkt also Gott.
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- Ich habe mir die Bücher von Freunden ausgeliehen
und schon bei den ersten Seiten, die ich las, wurde mir übel.
Es kroch eine Energie heraus, ganz ähnlich, wie der Autor
selbst aussieht: die Energie der hämischen Intelligenz eines
astralen Geistes, der sich auf Halbwahrheiten versteht.
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- Viele Sätze sind "wahr", sehr häufig
Gemeinplätze...
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- ... aber alles wird zur Lüge, weil es Gott in den
Mund gelegt wird.
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- Die Bücher sind ganz und gar Herrn Walsch's Weisheit
und des Geistes, den er hier channelt.
- Und auch das ist wahr: Wenn dieser falsche und trügerische
Geist "Gott" heisst, dann sind die Bücher wahr.
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- Aber dann handelt es sich nicht und Gott/Göttin/All
das was ist ... sie, die ich liebe ...
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- Ich kann es an vielen Stellen der Bücher aufzeigen
... aber wozu ...
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- Allein schon daran kann man es erkennen:
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- Der wahre Gott würde auch immer von der Göttin
sprechen ...
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- Ich finde es mehr als eine Unverschämtheit, so etwas
zu tun. Eben weil so viele Menschen davon ausgehen: Wenn es Gott
gesagt hat, dann muss es ja auch stimmen. Denn das ist kollektives,
tiefes Verständnis. Dieses Bewusstseinsfeld ist durch die
Jahrtausende hindurch sehr mächtig geworden - in der westlichen
Welt.
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- Daher sind die Bücher so verantwortungslos.
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- Die Bücher haben sich deshalb so gut verkauft, weil
die (besonders die westlichen) Menschen im christlich/jüdischen
Raum so eine Sehnsucht danach haben, Gott zu verstehen - zu verstehen,
was "er" von ihnen erwartet, wie "er" alles
sieht.
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- Nach dem Lesen von Walsch's Büchern haben sie Gott
verstanden, sie haben ihn gefunden.
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- Und niemand sagt ihnen, ausser mir hier, dass es nicht
der Wahre ist ... sondern einer, der jetzt alle, die auf der
Suche waren, auf sich gelenkt hat .
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- Wenn sie gestorben sind, werden sie nach dieser Energie
suchen und in seinem Reich landen ...
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- ... im Reich von jemand, der vorgibt, der wahre Gott zu
sein ... aber in Wahrheit eine Mixtur ist aus atlantinischer
"Weisheit", astraler Intelligenz und dem Spielen mit
Halbwahrheiten, genannt getarnte Lügen.
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- Aber schon jetzt im Leben werden sie von sich weggeführt,
weg von dem ganz individuellen Lebenspurpose und Lebensaufgabe,
weg von der klaren Entscheidung, was gut und was nicht gut ist,
und vor allem weg von der EIGENEN Kommunikation mit Gott/Göttin
und der Suche, dem Verlangen danach.
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- Das geschieht mit allen, die die Bücher lesen - eben
weil die Energie im Buch so sehr auf das kollektive Verlangen,
Gott zu verstehen, von ihm geliebt zu werden, anspricht.
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- Es kommt jemand zum Tor Deines magischen Gartens. Bisher
hast Du alle, die Dir nicht gut vorkamen, abgewehrt. Du würdest
auch einen Herrn Walsch nicht reinlassen.
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- Jetzt aber kommt einer vor Dein Tor und ruft Dir zu: "Ich
bin Gott."
- Du sagst, freudig erregt: "Endlich!" Und dann
vielleicht: "Stimmt das auch?" Und er sagt: "Prüfe
mich!" Und er gibt Dir ein paar "richtige" Antworten
auf Deine Fragen - wirst Du ihm dann nicht die Türe aufmachen
voller Freude und ihn zu Deinem Allerheiligsten lassen?
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- Herr Walsch meint wohl, dass jeder selbst verantwortlich
dafür ist, den Betrug aufzudecken - und hofft es auch. Wie
ein Spitzbube, der weiss, dass er von anderen erkannt wird, aber
keiner sagt was. Sein Grinsen spricht Bände ...
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- Er weiss sehr wohl, dass es SEIN Gott ist, der hier gesprochen
hat, Herrn Walsch's Gott ... sein Gott, aber nicht DER Gott,
nicht Gott/Göttin, of the Highest Truth, Goodness and Love.
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- Ist ihm nicht klar, wie viele er verletzt hat und weiter
verletzt?
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- Das einzige, was bleibt, ist, die Schnüre und Andockungen
abzuschneiden und den Heiligen Bezirk gründlich zu säubern.
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- Dietrich
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