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- Über: "Gespräche
mit Gott ..."
- von Natalie von Oppeln
- geschr. am 23.2.2003
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- Gott sagt im Buch von Walsch (Band 1, S.69):
- "Nicht ist an und für sich schmerzvoll. Schmerz
ist ein Ergebnis falschen Denkens. Er ist ein gedanklicher Irrtum.
... Schmerz ist die Folge eines Urteils, das du über etwas
abgegeben hast. Heb das Urteil auf, und der Schmerz verschwindet."
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- Natalie:
- Auch ich habe eines der "Gespräche mit Gott"-Bücher
aufgeschlagen, und mir
hat es schon gereicht, wenige Sätze zu lesen. Da stand doch
tatsächlich,
Schmerz sei ein Gedankenfehler und Folge eines Urteils. Höre
auf zu
urteilen, und Dein Schmerz hört auf.
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- Wie recht hattest Du, Peny, als Du einen neuen Titel für
diese Bücher
- vorgeschlagen hast - "Gespräche mit meinem negativen
Ego"
-
- Das negative Ego, welches pauschalisiert, Komplexität
hasst und alles immer schön einfach haben will.
- Wahrheit hin oder her.
Jede Frau, die schon einmal ein Kind geboren hat, wird sich nach
dem Lesen
dieser Zeilen schlecht fühlen. Da waren also die Schmerzen
während
Schwangerschaft, Geburt und in den Tagen und Wochen nach der
Geburt ein
"Denkfehler"?
Wie anders erklärt Lazaris Schmerz! Er hat allein darüber
ein dreistündiges
Tape gemacht.
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- Er erklärt ausführlich, was Schmerz ist, wie er
entsteht, was er bewirkt
und wie man ihn beenden kann (dazu empfiehlt er zahlreiche wundervolle
Techniken und Meditationen - nicht einfach einen lapidaren Satz
von wegen
Urteile oder Denkfehler).
Lazaris unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Schmerz
-
körperlichem, emotionalen, spirituellem Schmerz usw. Ich
möchte mich auf
den körperlichen beschränken. Lazaris sagt, jeder Schmerz
ist "eine
Synergie aus der Trennung von und der Sehnsucht nach etwas ganz
Spezifischem" - im Falle von körperlichem Schmerz ist
es die Trennung von
und die Sehnsucht nach Kontrolle und Emotionen. Und manchmal
kommt der
physische Schmerz daher, dass wir keinen anderen Weg kennen und
finden zu
spüren, dass wir EXISTIEREN.
Das macht mir nun die Geburtsschmerzen verständlich: Über
die Geburt, die
Gewalt der Wehen hat eine Frau absolut keine Kontrolle. Es überkommt
Dich,
überwältigt Dich, und Du musst Dich hingeben und weisst
nicht, wie alles
ausgeht ... das macht möglicherweise Angst, verursacht Schmerz,
erklärt,
warum so viele Frauen eine Geburt nur unter Schmerzmitteln überstehen.
Und
in unserer hochzivilisierten Welt, in der wir so weit von unserer
Seele,
unseren Selbsten entfernt sind, erleben viele Frauen eine Geburt
als ein
Schlüsselerlebnis.
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- Nicht selten hört man sie sagen: "Ich habe noch
nie so
etwas Grossartiges erlebt. Jetzt weiss ich, was im Leben wichtig
ist, jetzt
weiss ich, dass ich alles schaffen kann." In dem Moment
haben sie gespürt,
dass sie überhaupt existieren.
Was soll daran bitte ein Denkfehler sein, lieber "Gott"?
Liebeskummer, seelische, emotionale Schmerzen - warum sollen
das Fehler
sein? Der Purpose dieser Behauptung kann nur sein, den Leser
abgestumpft zu
hinterlassen, ihn nicht einmal mehr seinen Schmerz fühlen
und erleben und
daraus lernen zu lassen. Wir sollen Zombies werden - ohne Mitgefühl
auch
für die Schmerzen geliebter Menschen - das soll dann wohl
"Erleuchtung" sein...???
(Bitte entschuldigt meinen Zynismus, aber solches Geschreibs
macht mich
einfach ärgerlich.)
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- Das Lazaris-Tape "Ending the pain" kann ich nur
wärmstens empfehlen.
bestellbar auf der Website www.lazaris.com. Oder über uns.
Ich halte es für
eins seiner genialsten und wichtigsten Tapes.
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