26. Dezember 2010
Liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Webseite, liebe Lemuria-Freunde!
Das "Jahr des Neubeginns" geht seinem Ende zu. Viele Weichen sind gestellt worden - weltweit und auch persönlich. Oft in kleinen Dingen, kleinen Beschlüssen - aber auch größeren Einsichten, denen Taten folgten. Viel Licht ist auch auf Dinge geworfen worden, die vorher im Dunkeln waren ... und aus diesem Licht heraus, sind neue Sensibilitäten entstanden.
Eine Einsicht hat wohl ein wenig Boden gewonnen dieses Jahr: dass man mit Geld nicht alles machen darf, was einem gerade einfällt und dem eigenen Geldbeutel gut tut ... und dass man mit Geld sehr viel Gutes tun kann. Ich habe dieses Jahr von vielen Geschichten gehört, wie Menschen ihr Geld und Zeit in wohltätige Projekte eingebracht haben ... sogar ehemalige Erzfeinde arbeiten hier zusammen: Clinton und Bush.
Vieles ist ans Licht gekommen, dieses Jahr ... Dinge, die mit Geld und Dinge, die mit Liebe zu tun haben ... oder das Gegenteil davon: Gewalt. Insbesondere die Gewalt an Kindern, Tieren und der Natur.
Bezeichnenderweise ist jetzt eine Internetpräsenz für das Aufdecken und Enthüllen "berühmt" geworden, genannt Wikileaks. Es ist zwar nicht sehr verantwortlich, alles und jedes ans Licht zu zerren ... aber es zeigt die Tendenz, dass mehr und mehr ans Licht kommt und kommen will.
Hier sehe ich einen Heilungsprozess, auch weltweit. Denn nur was ans Licht kommt, kann zu Licht werden, kann heilen, kann vergeben werden. Menschen sehen, dass andere auch Menschen sind und dass wir alle noch weit weg sind von Integrität und wirklichem Verstehen, was das wahrhaft Menschliche überhaupt ist. Leider fehlt immer noch die Reue ... und an der Tagesordnung ist immer noch die Selbstverteidigung, selbst bei dem Begründer von Wikileaks.
Aber all dies gehört zu dieser neuen Zeit, in der kein Stein mehr aufeinander bleibt, sozusagen alles auseinandergenommen wird und das, was wirklich zusammengehört, wieder zusammenkommt. Ich empfinde und beobachte, dass dieser Tage das Fundament des Menschlichen und des menschlichen Lebens und Miteinanders gewaltig durchgerüttelt wird - damit wirklich die neue Welt entstehen kann, von der so oft gesprochen wird. Von dem so viele sprechen, aber kaum bewusst ist, was der Preis dafür ist.
Die alte Welt ist auch in einem Sterbeprozess - und sterben ist nicht einfach, denn es hat mit gehen lassen zu tun. Gehen lassen von alten Ideen und Vorstellungen, von alten und bis jetzt bewährten Sichtweisen und Paradigmen. Und dabei weiss man noch gar nicht, wie das Neue genau aussieht. Dieser Prozess kann sich sehr unangenehm anfühlen - und viele fühlen diese Gefühle, aber wissen nicht genau, mit was sie zusammenhängen.
Hilfreich ist hier "Ehrlichkeit und "Demut". Dies sind zwei so wichtige Grundlagen jedes Neubeginns. Und etwas Drittes kommt dazu: "Hoffnung". Und das ist auch der Name des neuen Jahres 2011, das "Jahr der Hoffnung".
Nun wünsche ich Ihnen und Dir einen wundervollen Übergang in dieses Neue Jahr der Hoffnung, in dem das Neue ein Fundament bekommt, auf dem wir die neuen Schritte in eine gute Zukunft gehen können.
Alles Liebe und Gute für Euch alle, und für Dich!
Dein und Euer
Dietrich von Oppeln
