3. September 2010
Liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Webseite, liebe Lemuria-Freunde!
Es ist Herbstbeginn ... und das bedeutet, die Ernte des Jahres einzufahren. Vielleicht auch noch die eine oder andere Weiche zu stellen, das eine oder andere in Gang zu setzen in diesem Jahr des Neubeginns.
Ja, es ist immer noch das Jahr des Neubeginns oder auch der Neuausrichtung, das allmählich zu Ende geht. Neubeginn und Ausrichtung: Das heisst also noch nicht, alles schon auf die Reihe bekommen zu haben, dass alles schon "in trockenen Tüchern" ist, wie man so schön sagt.
Es ist ein Jahr, in dem wir beginnen, was wir in den nächsten Jahren ausbauen wollen. Es ist ein Jahr, in dem wir aussieben, was uns wirklich etwas bedeutet und was wir in den nächsten Jahren intensivieren und zum Erfolg führen wollen.
Es geht einher mit den Energien der Veränderung. Diese Energien können unangenehm sein, da sie vermischt sind mit dem Unbekannten. Wir mögen das Unbekannte nicht, denn unsre menschliche Natur ist es, dass wir uns nur mit dem Bekannten sicher fühlen - das kommt aus alten Zeiten, in denen es klar war, dass die Zukunft eine Verlängerung von Vergangenheit und Gegenwart ist.
Die neuen Energien, mit denen wir es seit einiger Zeit zu tun haben, drehen dieses aber herum. Nun wird die Gegenwart von der Zukunft bestimmt, einer Zukunft, die nicht nur auf einen zukommt, sondern die wir auch noch gestalten können, sogar müssen. Das ist neu. Das war auch noch nie erlaubt. Das ist ungewohnt.
Das kann uns Angst machen und uns mit einem Unbehagen erfüllen, das wir nicht benennen können. So schauen wir nach den Gründen und finden sie in unserer Umwelt, in der Politik, in der Gesellschaft, sogar in unserem häuslichen Umfeld. Über dieses Phänomen habe ich in München gesprochen.
Wir gehen auf eine Zeit zu, in der gewisse Dinge, die bis jetzt Sinn gemacht haben, keinen oder kaum mehr Sinn machen. Dinge werden magisch auftauchen und wieder gehen, man wird seltsame emotionale Schwankungen haben, plötzlich Dinge mögen, die man noch nie mochte und Dinge ablehnen, die man einmal mochte. Menschen werden sich so verändern, dass morgens ein Ehemann seine Ehefrau fragen wird: "Wer bist Du? Du bist so anders ...!"
Wer dann auf dem Alten beharrt, wird Probleme bekommen. Beziehung, die auf der Vergangenheit beruhen, sind mehr gefährdet als je zuvor ... auch Geschäfte, Industrien, Dienstleistungen, Finanzbewegungen ...
Hier ist es wichtig, mehr und mehr bewusst zu leben, bewusst bewusst. Nur dann wird man die inneren und äusseren Bewegungen richtig interpretieren und auch integrieren - und positiv erleben, selbst wenn sie unangenehm sind.
Das nächste Jahr ist das Jahr der Hoffnung. Hoffnung ist eine sehr konstruktive Haltung und Energie ... da sie all das, was wir nicht verstehen - und übrigens: oft noch nicht verstehen KÖNNEN - einhüllt in einen Mantel des Vertrauens, dass alles letztendlich gut wird ... persönlich wie global. Hoffnung ist eine eminent wichtige Gestaltungsenergie der Zukunft ... eine Schwester der Vision.
Nun wünsche ich Ihnen und Dir einen wundervollen Herbst - mit einer grossen und fruchtvollen Ernte mit den Wegzeichen in eine strahlende und erfolgreiche Zukunft.
Dein und Euer
Dietrich von Oppeln
